Unsere Satzung

Vereinssatzung – Wunschbäumchen Berlin– Gemeinsam etwas bewegen e.V.

 

  • 1 Name, Sitz und Vereinsjahr

Der Verein führt den Namen „Wunschbäumchen Berlin – Gemeinsam etwas bewegen“ und nach Eintragung in das Vereinsregister den Namenszusatz „e.V.“. Er hat seinen Sitz in Berlin. Das Vereinsjahr ist das Kalenderjahr. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

 

  • 2 Zweck und Ziel

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§§ 51ff) in der jeweils gültigen Fassung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Ziele. Die Mittel des Vereins, einschließlich etwaiger Überschüsse, werden nur für die satzungsmäßigen Zwecke des Vereins verwendet.

Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe.

Weitere Zwecke sind die Verfolgung und Förderung des bürgerlichen Engagements zugunsten der Förderung der Volks- und Berufsbildung.

Öffentlichkeitsarbeit soll ein breiter Raum gegeben werden. Ziel des Vereins dahingehend ist es, die Bevölkerung zu sensibilisieren und die Notwendigkeit der Verbesserung der Lebensumstände vieler Menschen zu verdeutlichen. Dies geschieht u. a. durch Broschüren, Pressepublikationen und Medienpräsenz.

Zweckverwirklichungsmaßnahmen:

  1. a) Eigene Projekte und Aktivitäten in den Bereichen Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe. Diese Projekte/Aktivitäten werden vom Verein ausschließlich selbst und eigenständig durchgeführt. Folgende Projekte/Aktivitäten sollen u.a. durchgeführt werden:

– Lesepatenschaften an Berliner Grundschulen und Kindertagesstätten,

– Aufbau von Leseecken und Bibliotheken in Kindertagesstätten und Schulen,

– Schulpatenschaften,

– Mitwirkung an Schulen bei Projekten, die der Berufsorientierung dienen,

– Bildungsarbeit mit Geflüchteten.

  1. b) Selbstlose Unterstützung von Personen mit Sachmitteln, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind oder deren Bezüge nicht höher sind als das Vierfache des Regelsatzes der Sozialhilfe im Sinne des § 12 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (§ 53 AO). Zur Vereinfachung nachstehend „Bedürftige“ genannt. U.a. durch:

– kostenlose Schulanfangspakete für Einschulungskinder von Bedürftigen,

– Versorgung von bedürftigen Obdachlosen mit Dingen des alltäglichen Lebens wie Kleidung und  Hygieneartikel.

 

1 c.) Sensibilisierung der Bevölkerung zum Thema bürgerliches Engagement.

– Beratung und Information von (potentiellen) Ehrenamtlichen zu sämtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit dem bürgerlichen Engagement,

– Broschüren, Pressepublikationen und Medienpräsenz,

– Öffentlichkeitsarbeit durch die Ausrichtung von z.B. Kinderfesten oder ähnlichen Veranstaltungen.

 

 

  • 3 Mitgliedschaft
  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche, voll geschäftsfähige Person werden. Juristische Personen und nicht rechtsfähige Vereine/Organisationen werden nicht als Mitglied aufgenommen.
  2. Die Mitgliedschaft entsteht durch Eintritt in den Verein. Sie ist nicht übertragbar und nicht vererblich. Die Ausübung der Mitgliederrechte und -pflichten kann nicht übertragen werden. Mitglieder dürfen keine Zuwendungen aus Vereinsmitteln erhalten.
  3. Über die endgültige Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung des Vorstands ist nicht anfechtbar.
  4. Ein Mitgliedsbeitrag wird erhoben. Die Höhe beschließt die Mitgliederversammlung.
  • 4 Ende der Mitgliedschaft

 

  1. Die Mitgliedschaft wird beendet
    1. durch freiwilligen Austritt
    2. durch den Tod des Mitgliedes
    3. durch Ausschließung

 

  1. Der Austritt eines Mitglieds erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand spätestens am 1. Tag eines Monats zum Monatsende.
  2. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es gegen Vereinsinteressen grob verstoßen oder 3 Monate trotz Mahnung den Beitrag nicht gezahlt hat. Gegen den Ausschluss kann Einspruch an die Mitgliederversammlung eingelegt werden, die darüber mit einfacher Mehrheit abschließend entscheidet. Der Ausschluss wird sofort mit der Beschlussfassung wirksam.
  3. Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden aus dem Verein/bei Auflösung des Vereins keinen Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen.

 

  • 5 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

  • 6 Vorstand
  1. Der Vorstand besteht aus 2 Mitgliedern. Ihm obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er übt diese Tätigkeit ehrenamtlich aus.
  2. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Die Vorstandsmitglieder sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen der nächsten Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.
  3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Er wird zunächst für die Dauer von zehn Jahren bestellt. Wird der amtierende Vorstand nach Ablauf dieser zehn Jahre nicht abberufen, so verlängert sich seine Amtszeit automatisch um weitere zehn Jahre.

Darüber hinaus bleibt der Vorstand im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Scheidet der Vorstand während der Amtszeit aus, wählt die Mitgliederversammlung für die restliche Amtsdauer einen neuen Vorstand.

Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Fördernde Mitglieder sind nicht wählbar.

  1. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind.
  2. Der Vorstand beschließt über den Ausschluss eines Mitglieds nach § 4 der Satzung.
  3. Der Vorstand haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
  4. Der Vorstand fasst Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
  5. Der Vorstand ist verpflichtet, den Mitgliedern gegenüber einmal im Jahr Rechenschaft über seine Arbeit abzulegen.

 

  • 7 Mitgliederversammlung
  1. Der Mitgliederversammlung gehören alle Vereinsmitglieder an. Sie hat folgende Aufgaben:
  • Beratung und Beschluss über die grundsätzlichen sozial- und vereinspolitischen Ziele. Beschluss der Satzung des Vereins und etwaiger Satzungsänderungen..
  • Wahl der Mitglieder, eines/einer Vorsitzenden sowie eines/einer stellvertretenden Vorsitzenden.
  • Bestimmung der Höhe der Mitgliedsbeiträge.
  • Entgegennahme und Diskussion des Rechenschafts- und Finanzberichts des Vorstands
  • Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.
  • Empfehlungen in Angelegenheiten, in denen der Vorstand zuständig ist.
  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet ein Mal im Jahr statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn
  • der Vorstand die Einberufung im Interesse des Vereins aus wichtigen Gründen beschließt oder
  • wenn 1/5 der Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe und zu behandelnden Themen die Einberufung vom Vorstand verlangt.

Liegen diese Voraussetzungen vor, so hat die Einberufung spätestens zum nächsten Monat zu erfolgen.

  1. Die Mitgliederversammlung wird von der/dem 1. Vorsitzenden in Textform (z.B. per E-Mail) unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Der Fristlauf beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Tag. Die Einladung gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn sie an die dem Vorstand zuletzt bekannt gegebene Mailadresse oder Anschrift gerichtet wurde.
  2. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich bei dem Vorstand die Ergänzung der Tagesordnung verlangen. Spätere Anträge zur Tagesordnung sind nur zu behandeln, wenn dies die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 beschließt.

 

  • 8 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand geleitet.
  2. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Vereinen sich mehrere Funktionen in einer Person, so hat diese nur eine Stimme. Stimmrechte sind nicht übertragbar.
  3. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.

Für eine Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von ¾ der Stimmen in der Mitgliederversammlung erforderlich. Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 4/5 der abgegebenen Stimmen erforderlich.

  1. Wahlen werden geheim und mit Stimmzettel vorgenommen. Wenn kein anwesendes Mitglied widerspricht, kann offen gewählt werden.

Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Bei Stimmengleichheit entscheiden weitere Wahlgänge.

  1. Über die Sitzungen der Mitgliederversammlung sind Niederschriften zu fertigen. Insbesondere sind die Beschlüsse der Mitgliederversammlung in das Protokoll aufzunehmen. Der Protokollführer wird vom Vorstand bestimmt, die Sitzungsniederschrift wird vom Vorstand und dem Protokollführer unterzeichnet.

 

  • 9 Gewährleistung des Vereinszwecks
  1. Der Verein finanziert sich aus öffentlichen und privaten Zuschüssen, Erlösen und Teilnahmeentgelten, Eintrittsgeldern, Spenden und Mitgliedsbeiträgen.
  2. Alle Mittel dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten weder Besitz- oder Kapitalanteile noch Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Eine Gewinnausschüttung an Vereinsmitglieder oder Dritte erfolgt nicht.
  3. Der Verein hat das Recht, Projekte, die dem Vereinszweck (§ 2) dienen, zu fördern und finanziell zu unterstützen.
  4. Verwaltungsausgaben werden nur entsprechend den vorhandenen Vereinsmitteln ersetzt. Vergütungen für Leistungen, die dem Zweck des Vereins dienen, können gegeben werden, dürfen aber nicht unverhältnismäßig hoch sein. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd ist, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

  • 10 Auflösung

Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Bildung und Erziehung.

 

  • 11 Fördermitgliedschaft
  1. Fördermitglieder unterstützen die Aufgaben und die Ziele von „Wunschbäumchen – Gemeinsam etwas bewegen e.V.“ mit einem regelmäßigen Beitrag. Der Mindestbeitrag wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegt. Die Zahlung erfolgt viertel-, halb- oder ganzjährig.2. Die Aufnahme eines Fördermitglieds erfolgt nach dessen Antrag durch einen Beschluss des Vorstands.3. Jedes Fördermitglied wird regelmäßig über die Aktivitäten von „Wunschbäumchen – Gemeinsam etwas bewegen e.V.“ informiert. Einmal im Jahr erhält jedes Fördermitglied eine Aufstellung der Geldmittelverwendung. Die Fördermitgliedschaft ist keine Mitgliedschaft nach § 3 der Satzung. Fördermitglieder haben kein Stimmrecht.

    4. Der Vorstand beruft einen Arbeitskreis, dessen Aufgabe die Werbung, die Betreuung von

Fördermitgliedern und die Gewinnung von Spenden ist.

5. Die Kündigung einer Fördermitgliedschaft erfolgt immer durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand spätestens am 1. Tag eines Monats zum Quartalsende.

 

  • 12 Datenschutz

Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein Namen, Adresse und Geburtsdaten sowie die  Telefon- und E-Mail-Daten und die Bankverbindung auf. Diese Informationen werden in den EDV- Systemen des Vorstands gespeichert. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch  geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt. Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die  Mitglieder der Erhebung, Verarbeitung (Speicherung, Veränderung, Übermittlung) und Nutzung  ihrer personenbezogenen Daten zu. Eine anderweitige, über die Erfüllung seiner satzungsgemäßen  Aufgaben und Zwecke hinausgehende Datenverwendung ist dem Verein nur erlaubt, sofern er aus  gesetzlichen Gründen hierzu verpflichtet ist. Ein Datenverkauf ist nicht statthaft. Beim Austritt aus dem Verein werden Name, Adresse, Geburtsdaten, Telefon- und E-Mail-Daten  und die Bankverbindung des Mitglieds aus der Mitgliederliste gelöscht. Personenbezogene Daten  des austretenden Mitglieds, die die Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß der  steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahre ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts  durch den Vorstand aufbewahrt.

 

 

 

Diese Satzung tritt aufgrund des Beschlusses der Mitgliederversammlung am 20.11.2016 mit ihrer Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.

 

Text: Daniela Lungwitz-Mohamad

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